Raumthermostat Fußbodenheizung Test und Vergleich – Die besten Geräte 2026
Ein Raumthermostat Test für die Fußbodenheizung entscheidet sich an drei Zahlen: Einbautiefe, Schaltleistung und der Frage, was das Gerät ohne zusätzliche Zentrale kann. Wer diese drei kennt, kauft einmal richtig statt zweimal.
Für diesen Raumthermostat Test haben wir fünf aktuelle Geräte anhand ihrer Herstellerangaben verglichen und nach einem offengelegten Vergleichswert sortiert. Die Preise stammen aus den Händler-Feeds und aktualisieren sich täglich.
Smarte Raumthermostate regeln die Temperatur nach Wochenplan, lassen sich per App oder Sprache bedienen und senken so die Heizkosten, ohne dass jemand an einem Drehregler steht. Unten finden Sie zuerst die Vergleichstabelle, danach die drei Plätze im Einzelnen und zwei Systemgeräte, die in der passenden Umgebung die bessere Wahl sein können.

Steuerung der Raumtemperatur per App
Raumthermostat Test und Vergleich – Geräte für Fußbodenheizung
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nach Preis sortiert · Vergleichswert erklärt weiter unten
![]() Shelly
Shelly LinkedGo Fußbodenheizung ST1820
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|---|---|---|---|---|---|
| Vergleichswert | 26 / 30 | 23 / 30 | 17 / 30 | 18 / 30 | 18 / 30 |
| Funkstandard | WLAN 2,4 GHz | WLAN 2,4 GHz + Bluetooth | 868 MHz | ZigBee 3.0 | Thread, Matter |
| Stromversorgung | 90–240 V AC | 100–250 V AC | 230 V / 50 Hz | 230 V AC / 50 Hz | 3 × AAA Batterie |
| Schaltleistung | 2 A ohmsch, 1 A induktiv | 3 A max. | 230 W ohmsch | 3 A ohmsch, 1 A induktiv | Relais oder OpenTherm |
| Schaltausgang | geschaltet, dazu Kontakt für Gastherme | geschaltet | geschaltet | potentialfreies Relais | Relais |
| Einbautiefe | 12 mm | 48 mm | 54 mm | 35 mm | 21 mm |
| Externer Fühler | – | liegt bei | – | – | – |
| Zentrale nötig | – | – | – | ✓ | ✓ |
Preise vom 30.08.2026 · Provisionslinks
Platz 1: Shelly LinkedGo ST1820 – 26 von 30 Punkten
Der ST1820 gewinnt diesen Vergleich, weil er in vier von sechs Kriterien vorne liegt und in keinem abfällt. Er ist das günstigste Gerät der Auswahl, braucht keine Zentrale und passt mit 12 mm Einbautiefe auch in eine flache Dose im Altbau.
Die Einbautiefe ist die Zahl, die man vor dem Kauf misst. 12 mm sind der niedrigste Wert im Feld. Zum Vergleich: Das Homematic IP braucht 54 mm, also mehr als das Vierfache. Wer eine Dose mit bereits liegenden Klemmen hat, entscheidet an dieser Zahl, ob das Gerät überhaupt hineingeht.
Schaltleistung. 2 A ohmsch und 1 A induktiv reichen für die üblichen thermischen Stellantriebe einer Fußbodenheizung. Ein einzelner Antrieb zieht meist unter 3 W, ein Heizkreisverteiler mit sechs Antrieben bleibt deutlich unter der Grenze.
Kontakt für die Gastherme. Als einziges Gerät im Vergleich hat der ST1820 neben dem geschalteten Ausgang einen zusätzlichen Kontakt, über den sich ein Wärmeerzeuger anfordern lässt. Wer die Fußbodenheizung über eine Therme fährt, spart sich damit ein zweites Gerät im Verteiler.
Lokal oder Cloud. Der ST1820 läuft über die Shelly-Cloud, lässt sich aber auch vollständig im eigenen Netz betreiben. Für Haushalte mit Home Assistant oder ioBroker ist das der entscheidende Unterschied zu den Systemgeräten weiter unten.
Wo er Punkte lässt: Ein externer Bodenfühler liegt nicht bei. Wer die Estrichtemperatur direkt begrenzen will – bei Parkett oder Vinyl eine reale Anforderung – muss ihn separat besorgen oder zum Meross greifen.
Platz 2: Meross MTS215B – 23 von 30 Punkten
Der MTS215B ist das einzige Gerät im Vergleich, dem ein externer Fühler beiliegt. Das ist kein Zubehördetail, sondern der Grund für den zweiten Platz.
Warum der externe Fühler zählt. Ein Raumthermostat misst die Lufttemperatur. Bei einer Fußbodenheizung ist aber die Estrichtemperatur die kritische Größe: Parkett und Vinyl vertragen an der Oberfläche dauerhaft meist nur etwa 27 °C. Ohne Bodenfühler regelt man auf die Luft und hofft, dass der Boden mitspielt. Mit Fühler begrenzt man direkt.
Schaltleistung und Versorgung. 3 A bei 100 bis 250 V AC. Damit liegt er über dem Shelly und deutlich über dem Homematic IP. Für einen Verteiler mit vielen Antrieben ist das die sichere Seite.
Keine Zentrale. Er hängt per WLAN direkt im Heimnetz. Kein Access Point, kein Controller, keine Bridge, die man dazukaufen muss.
Wo er Punkte lässt: 48 mm Einbautiefe. Das ist die zweittiefste Bauform im Feld und schließt flache Dosen aus. Vor dem Kauf nachmessen.
Platz 3: Bosch Smart Home Raumthermostat II 230 V – 18 von 30 Punkten
Zuerst die Verwechslung, die hier am häufigsten passiert: Bosch verkauft zwei Geräte mit dem Namen Raumthermostat II. Das batteriebetriebene steuert Heizkörperthermostate fern. Nur die 230-V-Ausführung schaltet die Stellantriebe einer Fußbodenheizung. Beide sehen sich ähnlich, die Preise liegen keine 15 Euro auseinander, und die falsche Variante nützt am Heizkreisverteiler nichts.
Die stärkste Schaltseite im Vergleich. 3 A ohmsch, 1 A induktiv – und zwar über ein potentialfreies Relais. Potentialfrei heißt: Der Kontakt gibt keine eigene Spannung ab, sondern schaltet einen fremden Stromkreis durch. Damit lassen sich auch 24-V-Stellantriebe oder ein Anforderungskontakt der Wärmepumpe bedienen, die an einem fest 230 V führenden Ausgang nicht funktionieren würden.
Glasfront, 35 mm Einbautiefe. Optisch das ruhigste Gerät der Auswahl, in der Dose ein Mittelwert.
Wo er Punkte lässt: Der Bosch Smart Home Controller ist Pflicht und kostet extra. Ohne ihn bleibt ein Thermostat ohne App. Das kostet Punkte bei der Unabhängigkeit und beim Preis, weil die tatsächliche Anschaffung über dem Gerätepreis liegt.
Wie wir bewerten: der Vergleichswert im Raumthermostat Test
Wir haben diese Geräte nicht im Labor geprüft – dafür fehlt uns der Prüfstand, und ein erfundenes Testergebnis hilft niemandem. Stattdessen bewerten wir sechs Eigenschaften, die man an einer Fußbodenheizung tatsächlich merkt. Jede zählt 0 bis 5 Punkte, macht 30 Punkte maximal. Alle Werte stammen aus den Herstellerangaben und stehen oben in der Tabelle, sodass Sie jede Zahl nachrechnen können.
- Unabhängigkeit – läuft das Gerät ohne zusätzliche Zentrale, ohne Bridge, ohne Cloudzwang?
- Einbau – wie tief muss die Dose sein? Je flacher, desto mehr Bestandsinstallationen kommen infrage.
- Schaltleistung – wie viele Stellantriebe hängen sicher an einem Ausgang, und ist der Kontakt potentialfrei?
- Offenheit – Matter, Thread, offene lokale Schnittstelle oder herstellereigener Funk?
- Lieferumfang – liegt ein externer Fühler bei, gibt es Zusatzkontakte, fehlt etwas Notwendiges?
- Preis – gemessen am günstigsten Tagesangebot, inklusive Zubehör, das man zwingend dazukaufen muss.
Der Vergleichswert ist eine Einordnung nach Datenblatt, kein Prüfsiegel. Wer ein Gerät bereits im System hat, gewichtet zu Recht anders. Deshalb stehen unter den drei Plätzen noch zwei Geräte, die in ihrer eigenen Umgebung die bessere Wahl sein können.
Was sind Raumthermostate und wie funktionieren sie?
Ein Raumthermostat ist allgemein gesprochen ein Temperaturregler für Heizungen in Wohnräumen. Es vergleicht eine eingestellte Soll-Temperatur mit der Ist-Temperatur und regelt diese dann entsprechend nach. Deshalb hält es die gewünschte Temperatur auf einem konstanten Niveau. Thermostate finden nicht nur bei Heizungen in Wohnräumen ihre Anwendung, sondern regeln zum Beispiel auch die Temperatur in einem Bügeleisen, im Kühlschrank oder im Backofen. So unterschiedlich die Anwendungsgebiete sind, sind demzufolge auch die Raumthermostate selbst.
Die Geräte aus unserem Raumthermostat Fußbodenheizung Test verfügen mitunter über einen Temperatursensor, welcher kontinuierlich die Raumtemperatur speichert. Diese gespeicherte Temperatur wird dann mit der vorprogrammierten Wunschtemperatur verglichen. Stellt das Gerät einen Unterschied fest, wird infolgedessen in Richtung der Soll-Temperatur nachgeregelt. Die Regelgröße ist übrigens häufig eine Stromstärke, die ein Heizelement erwärmt. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag zum Thema Zweipunktregler bei Wikipedia.

Einstellmöglichkeiten bei einen digitalen Raumthermostat
Welche Arten von Raumthermostaten für Fußbodenheizung gibt es?
In unserem Raumthermostat Test unterscheiden wir die Geräte zunächst in analoge und digitale Raumthermostate. Diese Kategorien unterscheiden sich sowohl im Design als auch in der Funktionalität. Analoge Thermostate sind meist einfacher gestaltet und bieten grundlegende Funktionen wie das manuelle Einstellen der Raumtemperatur. Sie sind ideal für Anwender, die eine unkomplizierte, wartungsarme Lösung suchen.
Digitale Raumthermostate hingegen bieten deutlich mehr Komfort und Information. Neben der aktuellen Raumtemperatur zeigen sie oft die Außentemperatur an und ermöglichen es, detaillierte Wochenprogramme für die Heizsteuerung zu erstellen. Diese Modelle sind ideal für Nutzer, die ihre Heizung effizient steuern und Energie sparen möchten. Außerdem gibt es spezielle Modelle für Fußbodenheizungen sowie digitale Heizkörperthermostate, die besonders in modernen Haushalten immer beliebter werden.
Montagearten im Raumthermostat Test
Ein weiteres Kriterium, das unser Raumthermostat Test berücksichtigt, ist die Montageart. Man unterscheidet zwei Haupttypen:
- Unterputz-Thermostate: Diese installiert man direkt in der Wand, wodurch sie eine elegante und unauffällige Lösung bieten. Besonders in Neubauten oder bei Renovierungen integriert man sie fest in das elektrische System.
- Aufputz-Thermostate: Diese montiert man an der Wandoberfläche, was die Nachrüstung erleichtert. Sie eignen sich besonders gut für bestehende Gebäude, da man weniger bauliche Veränderungen vornehmen muss.
Moderne digitale Raumthermostate bieten oft zusätzliche Flexibilität, da man sie kabellos und somit frei im Raum platzieren kann. So hat man nicht nur mehr Freiheit bei der Installation, sondern kann auch den idealen Standort für eine präzise Temperaturmessung wählen.
Stromversorgung und Bedienkomfort
Ein weiterer wichtiger Aspekt im Raumthermostat Test ist die Stromversorgung. Hier haben Sie die Wahl zwischen zwei Optionen:
- Netzgebundene Thermostate: Diese Modelle werden direkt an das Stromnetz angeschlossen und benötigen keine Batterien. Sie sind wartungsarm, da kein Batteriewechsel erforderlich ist.
- Batteriebetriebene Thermostate: Diese bieten den Vorteil, unabhängig vom Stromnetz zu funktionieren. Sie sind besonders flexibel, da sie frei im Raum platziert werden können und auch bei Stromausfällen zuverlässig arbeiten.
Darüber hinaus sind viele moderne digitale Thermostate mit smarten Funktionen ausgestattet. Sie können über eine App gesteuert werden, sodass Sie die Temperatur auch von unterwegs aus einstellen können. Einige Modelle bieten zudem die Integration in Sprachassistenten wie Alexa oder Google Home, was zusätzlichen Komfort bietet.
Fazit aus dem Raumthermostat Test
Ob analog oder digital, ob für die Fußbodenheizung oder den Heizkörper – die Auswahl an Raumthermostaten ist groß. In unserem Raumthermostat Test haben wir die Geräte nicht nur nach ihrer Funktionalität, sondern auch nach ihrer Montageart und Stromversorgung verglichen, um Ihnen die besten Optionen aufzuzeigen. Digitale Modelle bieten mehr Komfort und Flexibilität, während analoge Thermostate mit einfacher Bedienung punkten. Die richtige Wahl hängt von Ihren individuellen Anforderungen und dem Einsatzbereich ab.
Was ist beim Kauf eines Raumthermostats Fußbodenheizung zu beachten?
Wenn Sie ein Raumthermostat Fußbodenheizung kaufen möchten, müssen Sie einiges beachten. Neben der Vielzahl von Herstellern müssen Sie das passende Design, die gewünschten Funktionen und zudem die Art und Weise, wie das Gerät zu bedienen ist, auswählen. Welche Kriterien vor dem Kauf wirklich zählen, haben wir in zehn Tipps zum Raumthermostat kaufen zusammengefasst. Des Weiteren müssen Sie eine Vielzahl von technischen Merkmalen beachten. So können Sie zum Beispiel ein beleuchtetes Display mit oder ohne Touchscreen auswählen. Außerdem sollten Sie darauf achten, ob das Raumthermostat batterie- oder netzbetrieben ist.
Wie hoch ist die Genauigkeit der Geräte aus dem Raumthermostat Fußbodenheizung Test?
Die Raumtemperatur sollte kurz gesagt keinen großen Schwankungen unterliegen. Unterschiede von 2°C werden mitunter bereits als unangenehm empfunden. Deshalb ist die Empfehlung, ein Gerät mit einer Genauigkeit von mindestens ±1°C auszuwählen. Besonders genaue Thermostate aus unserem Test und Vergleich verfügen sogar über eine Genauigkeit von ±0,5°C.
Welche Einstellmöglichkeiten sind sinnvoll?
Die Programmierbarkeit spielt bei der Auswahl eines Thermostats mitunter eine große Rolle. Durch die Eingabe eines Zeitfensters, in dem geheizt werden soll, können Sie nämlich entsprechend Ihre Energiekosten senken. Praktischer Art und Weise wird somit nur dann geheizt, wenn Sie auch tatsächlich zu Hause sind. Auch können Sie die Heizung auf ein Minimum schalten, wenn Sie einmal länger außer Haus oder in Urlaub sind.
Sinnvoll ist demzufolge ein Programmspeicher, bei dem Sie zunächst die einzelnen Wochentage planen können. Innerhalb eines Tages kann man dann die Zeitfenster eingeben, in denen geheizt werden soll.
Wo kann ich die Geräte aus dem Raumthermostat Fußbodenheizung Test einsetzen?
Je nachdem in welcher Räumlichkeit Sie ein Gerät aus dem Raumthermostat Fußbodenheizung Test und Vergleich einsetzen möchten, müssen Sie auf gewisse Kriterien achten. Angenommen Sie möchten die Temperatur in einem Kühllager auf 0° C halten. Dafür benötigen Sie ein Gerät welches für Klimageräte geeignet ist und zudem die gewünschte Temperatur einstellen kann. Raumthermostate gibt es für Fußbodenheizungen, Klimageräte genauso wie für Heizgeräte. Der einstellbare Temperaturbereich reicht überdies von -99 bis 40 °C bis hin zu 100 bis 160 °C.
Welche verschiedenen Montagearten gibt es für Raumthermostate?
Raumthermostate können Sie auf drei verschiedene Arten montieren. Die erste und häufigste Variante ist richtigerweise die Aufputzmontage. Weiterhin sind diese Geräte sehr leicht zu montieren. Sie werden mitunter mit ein bis zwei Schrauben an der Wand befestigt. Etwas aufwändiger ist dagegen die zweite Methode, die Unterputzmontage. Thermostate werden meistens Unterputz montiert, wenn sie über die Netzspannung versorgt werden. Bei dieser Methode ist der Ort der Installation meist schon vorher vorgegeben. Eine eher seltene Methode ist dahingegen die Montage über eine Hutschiene. Außerdem gibt es Raumthermostate, die frei im Raum platziert werden können. Demzufolge kommen folgende Montagearten zum Einsatz:
- Die Aufputzmontage, komfortabel und oft genutzt
- Die Unterputzmontage für das Raumthermostat
- Die Montage über eine Hutschiene
- Freistehende Geräte, die keine Montage benötigen
Wo ist der ideale Ort für die Installation eines digitalen Raumthermostats?
Bei der Platzierung eines Raumthermostats muss man darauf achten, dass das Gerät keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt wird. Daher sollte man eine Installation in der Nähe einer Balkontür oder eines Fensters vermeiden. Ebenfalls ungeeignet ist ein Platz direkt in der Nähe eines Heizkörpers. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Funktionalität ebenfalls beeinträchtigen.
Weiterhin ist auch die richtige Höhe, die zwischen 1,40 m und 1,60 m liegen sollte, zu beachten. Ebenfalls zu vermeiden ist der direkte Kontakt mit Spritzwasser. Folglich sollte man Thermostate nicht im Bad in der Nähe der Dusche oder Badewanne installieren.
Wie werden die Geräte aus dem Raumthermostate Test angeschlossen?
Die genauen Vorgaben für die korrekte Verdrahtung sind auf jeden Fall aus der Montageanleitung des Herstellers zu entnehmen. Da der Anschluss eines netzbetriebenen Geräts am schwierigsten ist, gehen wir im folgenden näher darauf ein:
Als Beispiel dient uns ein 240 Volt Raumthermostat, welches zur Steuerung einer Fußbodenheizung verwendet werden soll. Für die Installation wird richtigerweise ein Kabel mit vier Adern benötigt.
- den Schutzleiter (grüngelb)
- Neutralleiter (blau)
- die Phase oder Außenleiter (schwarz)
- den Steuerdraht zum Stellantrieb (braun)
Hinweis: Der grüngelbe Leiter darf dabei grundsätzlich nur als Schutzleiter verwendet werden! Wird diese Leitung nicht benötigt, darf sie deshalb keiner anderen Funktion zugewiesen werden. Dies würde dann zu einer Fehlfunktion führen.
Welche Funktionen haben Smarte Raumthermostate?
Moderne smarte Raumthermostate bieten überdies eine Vielzahl neuer Funktionen. Die Geräte lassen sich zum Beispiel bequem über eine App oder Sprachsteuerung bedienen. Ein Hinlaufen zum Drehregler ist somit nicht mehr notwendig. Darüber hinaus können Sie feststellen, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Dies wird übrigens über den Standort Ihres Smartphones gemacht. Somit kann die Temperatur bei Abwesenheit runter geregelt werden. Sind Sie wieder zu Hause wird die Temperatur automatisch wieder auf Ihren Wunschwert geregelt. Diese Funktion nennt sich Geofencing.

Steuerung der Raumtemperatur über Geofencing
Weiterhin können intelligente digitale Raumthermostate Temperaturverläufe speichern. Somit können Sie für jeden Tag und jede Uhrzeit eine gewünschte Temperatur einstellen. Auch können individuelle Heizprofile erstellt werden. So kann jeder Bewohner in seinen Räumen die bevorzugten Temperaturen speichern.
Darüber hinaus gibt es intelligente Energiespar-Funktionen. Intelligente Raumthermostate können sogar offene Fenster feststellen. Ist dies der Fall, wird dazu die Temperatur automatisch runter geregelt. Dadurch wird unnötiges Heizen vermieden. Eine Einsparung von Energie ist die Folge.
Ein weiterer Vorteil ist mitunter das zusätzliche Messen der Luftfeuchtigkeit. Der Messwert gibt Aufschluss über die Qualität der Raumluft. Hier gelten Werte zwischen 40% und 60% als optimal. Durch das Einhalten dieser Grenzen kann man der Bildung von Schimmel vorbeugen.
Welche Vorteile haben Smart Home Raumthermostate?
Smart Home Raumthermostate bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Thermostaten, darunter:
- Energieeffizienz: Smart Home Raumthermostate helfen Ihnen, Energie zu sparen, indem sie die Temperatur in Ihrem Haus automatisch regulieren und nur dann heizen, wenn es notwendig ist. Das bedeutet, dass Sie weniger Energie verbrauchen und somit auch Ihre Heizkosten senken können.
- Bequeme Steuerung: Mit einem Smart Home Raumthermostat können Sie die Temperatur in Ihrem Haus bequem per App oder Sprachsteuerung steuern. Sie können die Temperatur von unterwegs aus regeln und so sicherstellen, dass Sie in ein warmes Haus zurückkehren.
- Anpassung an Ihren Lebensstil: Smart Home Raumthermostate können sich an Ihren individuellen Lebensstil anpassen und die Temperatur entsprechend regulieren. Sie können zum Beispiel festlegen, dass die Heizung nur dann eingeschaltet wird, wenn Sie zu Hause sind, oder dass die Temperatur automatisch gesenkt wird, wenn Sie schlafen gehen.
- Fernüberwachung: Smart Home Raumthermostate ermöglichen es Ihnen, die Temperatur in Ihrem Haus von überall aus zu überwachen. Wenn Sie zum Beispiel im Urlaub sind und sich Sorgen um Ihr Zuhause machen, können Sie die Temperatur überwachen und sicherstellen, dass alles in Ordnung ist.
- Kompatibilität mit anderen Smart Home Geräten: Smart Home Raumthermostate können mit anderen intelligenten Geräten wie beispielsweise intelligenten Heizkörperthermostaten oder Lichtschaltern kompatibel sein. Dadurch können Sie Ihre gesamte Hausautomation zentral steuern und so ein noch komfortableres Zuhause schaffen.
Smartes Wandthermostat von Homematic IP
Das Homematic IP Wandthermostat mit Schaltausgang kommt im Vergleichswert auf 17 von 30 Punkten und landet damit hinten. Für einen Teil der Leser ist es trotzdem das richtige Gerät – der Grund steht nicht im Datenblatt, sondern in der bestehenden Installation.
Was es besser kann als die drei oben. Es misst zusätzlich die Luftfeuchtigkeit. Wer den Wert im Blick hat, erkennt Schimmelrisiko, bevor es sichtbar wird; 40 bis 60 Prozent gelten als unkritisch. Und es fügt sich in ein System ein, das vom Fenstergriff bis zum Rauchmelder reicht. Wer das ohnehin im Haus hat, bekommt die Fußbodenheizung ohne zweite App dazu.
Wo es Punkte verliert. 54 mm Einbautiefe ist der höchste Wert im Feld und scheidet flache Dosen aus. 230 W ohmsche Schaltleistung ist der niedrigste Wert – das reicht für Stellantriebe, ist aber keine Reserve. Und 868 MHz ist herstellereigener Funk: kein Matter, kein Thread, keine offene lokale Schnittstelle.
Die Maße sind so gewählt, dass die Geräte in gängige Schalterserien von Merten, Berker oder GIRA passen. Die Sprachsteuerung über Alexa setzt den Homematic IP Access Point voraus.
tado° X – das offenste Gerät im Vergleich
Das tado° X kommt auf 18 von 30 Punkten und liegt damit gleichauf mit dem Bosch. Es steht hier trotzdem gesondert, weil es eine Eigenschaft mitbringt, die sonst keines der fünf Geräte hat: Matter über Thread.
Praktisch heißt das, dass sich das Thermostat in Apple Home, Google Home oder SmartThings einbinden lässt, ohne dass tado° dafür eine eigene Bridge verkauft. Nötig ist ein Thread Border Router – den bringen unter anderem aktuelle Apple-TV- und HomePod-Modelle sowie einige Geräte von Google und Amazon bereits mit.
Mit 21 mm Einbautiefe ist es nach dem Shelly das flachste Gerät der Auswahl. Geschaltet wird über ein Relais oder alternativ über OpenTherm, also die digitale Ansteuerung des Wärmeerzeugers statt eines simplen Ein-Aus-Kontakts.
Was in die Rechnung gehört: Einzelne Zusatzfunktionen von tado° liegen hinter einem Abonnement. Die Grundfunktion – Heizplan, App, Matter – kommt ohne aus. Wer die Auswertungen und die automatische Anwesenheitserkennung will, zahlt monatlich weiter. Zusammen mit dem höchsten Gerätepreis der Auswahl kostet das Punkte beim Kriterium Preis.
Ergänzend zum Raumthermostat lohnt sich in vielen Wohnungen der Blick auf Heizkörperthermostate: Sie regeln die Räume, in denen keine Fußbodenheizung liegt, und lassen sich in dieselben Systeme einbinden.
Die App für Ihr digitales Raumthermostat Fußbodenheizung
Seitdem die Digitalisierung Einzug gehalten hat, hat sich auch die Welt der Thermostate verändert. Die kleinen Helfer lassen sich heute über das Smartphone bedienen. Dafür laden Sie die App des jeweiligen Herstellers, für Android wie für iPhone.
In der App haben Sie die Temperaturen aller Räume im Blick und stellen für jeden Wochentag und jede Tageszeit einen eigenen Wert ein. Dazu kommt das Geofencing: Die Heizung reagiert darauf, wie weit Ihr Telefon von zu Hause entfernt ist, und regelt bei Abwesenheit herunter.
Ebenso lassen sich die Geräte in ein umfassendes Smart-Home-System einbinden. Bekannt sind hier vor allem Homematic IP, Bosch Smart Home und Magenta Smart Home.
WLAN-Fähige digitale Raumthermostate für Fußbodenheizung
Inzwischen möchten viele Kunden die Vorteile von WLAN-fähigen Thermostaten für ihre Fußbodenheizung gerne nutzen. Mit Hilfe der Anbindung an den Heimrouter lassen sich die Raumtemperaturregler demgemäß auch aus der Ferne einstellen. Doch haben diese Geräte nicht nur Vorteile, sondern auch Eigenschaften, die man zuvor berücksichtigen sollte.
Vorteile:
- Dank der Integration ins WLAN von überall aus einstellbar
- Die Steuerung kann somit bequem über eine App erfolgen
- Senken der Heizkosten durch intelligente Steuerung
Nachteile:
- Bei instabilem WLAN können folglich Verbindungsstörungen auftreten
- unzureichende Verschlüsselung kann zudem zu Fremdeinwirkung führen
- Die Installation und Inbetriebnahme ist weiterhin mit mehr Aufwand verbunden
Digitale Raumtemperaturregler für Fußbodenheizung mit Kühlfunktion
Moderne Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Technisch kehrt sich dabei die Arbeitsrichtung um: derselbe Verdichter, dieselben Rohre, nur läuft der Kreislauf andersherum. Durch die Fußbodenheizung fließt dann gekühltes statt erwärmtes Wasser.
Das Thermostat muss das mitmachen – und zwar logisch, nicht nur elektrisch. Im Heizbetrieb gilt: Ist-Temperatur zu niedrig, Ventil auf. Im Kühlbetrieb gilt das Gegenteil: Ist-Temperatur zu hoch, Ventil auf. Ein Thermostat ohne Kühlmodus lässt die Ventile im Sommer schlicht geschlossen, weil es die zu warme Raumluft als Heizbedarf liest und trotzdem kalter Vorlauf ansteht. Die Anlage kühlt dann nicht, obwohl die Wärmepumpe arbeitet.
Der Taupunkt ist der zweite Punkt, den man nicht überspringt. Wird der Estrich kälter als der Taupunkt der Raumluft, schlägt sich Feuchtigkeit auf dem Boden nieder. Deshalb arbeiten Flächenkühlungen mit einer Taupunktüberwachung. Die sitzt üblicherweise nicht im Raumthermostat, sondern zentral am Heizkreisverteiler oder in der Wärmepumpensteuerung. Ein Raumthermostat mit Kühlfunktion ersetzt diese Überwachung nicht.
Aus dieser Auswahl: Das Bosch Smart Home Raumthermostat II 230 V ist im Vorteil, weil sein potentialfreies Relais nicht an eine Schaltrichtung gebunden ist; die Umschaltung zwischen Heizen und Kühlen läuft im Bosch-System über den Controller. Das tado° X bringt mit OpenTherm eine digitale Verbindung zum Wärmeerzeuger mit, über die der Betriebsmodus mit übertragen wird.
Wer eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion hat, klärt die Frage aber nicht am Thermostat allein. Entscheidend ist, was Heizkreisverteiler und Wärmepumpensteuerung vorgeben. Das Raumthermostat ist das letzte Glied dieser Kette, nicht das erste.
Welche führenden Hersteller sind im Raumthermostat Test vertreten?
Es gibt viele Anbieter, die Raumthermostate verkaufen, aber nicht jeder ist auf diese Technik spezialisiert. Daher lohnt ein Überblick über die Häuser, die tatsächlich ein System dahinter haben.
In diesem Vergleich stehen Shelly, Meross, Homematic IP, Bosch Smart Home und tado°. Sie unterscheiden sich weniger in der Regelgüte als in der Frage, wie offen ihr System ist. Shelly und Meross hängen ohne Zentrale direkt im WLAN. Homematic IP und Bosch Smart Home bringen ein eigenes Funkökosystem samt Zentrale mit, dafür aber auch Fenster-, Rauch- und Bewegungsmelder, die miteinander sprechen. tado° setzt als einziges auf Matter über Thread und ist damit am wenigsten an die eigene App gebunden.
Welcher Weg der richtige ist, hängt weniger vom Thermostat ab als von dem, was schon im Haus hängt. Wer bei null anfängt und nur ein oder zwei Räume regeln will, fährt mit einem Gerät ohne Zentrale am günstigsten.
Was kosten die Geräte aus dem Raumthermostat Test?
Die fünf Geräte in diesem Vergleich liegen zwischen rund 63 und 87 Euro. Nach unten ist der Markt offen – unter 30 Euro finden sich WLAN-Thermostate ohne Markennamen. Dort fehlt allerdings meist die Einbautiefe im Datenblatt, ein externer Fühler oder ein Weg, das Gerät ohne die Cloud des Herstellers zu betreiben.
Nach oben zahlt man weniger für das Thermostat als für das System dahinter. Beim Bosch kommt der Smart Home Controller dazu, beim Homematic IP der Access Point, beim tado° optional ein Abonnement für die Zusatzfunktionen. Diese Folgekosten stehen nicht auf dem Preisschild, gehören aber in die Rechnung – deshalb fließen sie in unseren Vergleichswert beim Kriterium Preis mit ein.
Wie viel sich damit am Ende sparen lässt, hängt weniger vom Gerät als von der Einstellung ab – dazu haben wir zehn Tipps zum Heizkosten sparen gesammelt.
Ein zweiter Kostenpunkt wird oft übersehen: Wer mehrere Räume einzeln regeln will, braucht pro Raum ein Gerät. Bei sechs Räumen entscheidet der Stückpreis stärker über die Gesamtsumme als jede Zusatzfunktion.
Welches Gerät gewinnt den Raumthermostat Test?
Nach dem Vergleichswert gewinnt der Shelly LinkedGo ST1820 mit 26 von 30 Punkten. Er ist das günstigste Gerät der Auswahl, braucht keine Zentrale, passt mit 12 mm Einbautiefe in praktisch jede Dose und lässt sich vollständig lokal betreiben. Für die meisten, die eine Fußbodenheizung in einem oder zwei Räumen regeln wollen, ist das die Wahl mit dem geringsten Nachkaufrisiko.
Zwei Einschränkungen, damit die Empfehlung ehrlich bleibt. Liegt Parkett oder Vinyl und soll die Estrichtemperatur direkt begrenzt werden, ist der Meross MTS215B mit seinem beiliegenden Fühler die bessere Wahl. Und wer bereits Bosch Smart Home oder Homematic IP im Haus hat, gewinnt mit dem Systemgerät mehr an Bedienkomfort, als er über den Vergleichswert verliert.
Weiterlesen zum Thema Fußbodenheizung
Dieser Vergleich beantwortet die Frage, welches Gerät du kaufst. Die Fragen davor und danach behandeln wir ausführlich in eigenen Beiträgen:
- Raumthermostat Fußbodenheizung anschließen — die vier Adern, NC oder NO, Schritt für Schritt
- Stellantrieb und Raumthermostat — wie viele Antriebe an einen Ausgang dürfen und warum ein neuer Antrieb erst einmal offen ist
- Fußbodenheizung smart nachrüsten — drei Wege mit Kosten im direkten Vergleich
- Fußbodenheizung mit Home Assistant steuern — lokal statt Cloud, und was die Trägheit für die Regelung bedeutet





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